Frühlingskur für den Rasen im April

Endlich ist er da, der April! Während die Natur erwacht, braucht auch Ihr Rasen nach der langen Winterpause ein wenig Aufmerksamkeit. Wenn die Temperaturen konstant über 10°C steigen, ist der perfekte Moment gekommen, um das Projekt „Traumrasen“ zu starten. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie mit der richtigen Pflege – vom ersten Schnitt bis zum Vertikutieren – die Basis für ein sattes, gesundes Grün legen. 1. Schritt: Aufräumen und der erste Schnitt Bevor Sie die schweren Geräte herausholen, sollte die Fläche von Zweigen, altem Laub und Steinen befreit werden. Sobald der Boden trocken ist und das Gras etwa 6–8 cm hoch steht, ist es Zeit für den ersten Schnitt. Wichtig: Stellen Sie den Mäher nicht zu tief ein. Eine Höhe von 4 bis 5 cm ist ideal, um die Gräser nicht zu stressen. 2. Schritt: Der Wachstums-Kick (Düngung) Viele Experten empfehlen, den Rasen vor dem Vertikutieren zu düngen. Warum? Ein gut genährter Rasen regeneriert sich nach dem „Rupfen“ viel schneller. Verteilen Sie einen hochwertigen Frühjahrsdünger (stickstoffbetont). Warten Sie nach dem Düngen etwa 10 bis 14 Tage, bis der Rasen einen deutlichen Wachstumsschub zeigt. Erst dann ist er kräftig genug für die Vertikutier-Kur. 3. Schritt: Vertikutieren – Das Wellness-Programm gegen Moos Wenn Ihr Rasen unter Moos und Filz leidet, ist Vertikutieren im April (oder Anfang Mai) die effektivste Methode. So geht’s richtig: Vorbereitung: Mähen Sie den Rasen kurz vor dem Vertikutieren auf ca. 2–3 cm herunter. Die richtige Tiefe: Die Messer sollten den Boden nur 2 bis 3 mm tief anritzen. Zu tiefes Arbeiten schadet den Wurzeln! Das Muster: Fahren Sie die Fläche erst in Längs-, dann in Querbahnen ab (Schachbrettmuster). Entsorgung: Den gelösten Filz gründlich mit einem Rechen entfernen, falls Ihr Gerät keinen Fangkorb hat. Pro-Tipp vom Fachmann: Ein frisch vertikutierter Rasen sieht erst einmal mitgenommen aus – keine Panik! Das ist völlig normal. Mit der richtigen Nachbehandlung schließt sich die Grasnarbe in wenigen Wochen. 4. Schritt: Nachsäen und Wässern Nutzen Sie die offene Bodenstruktur direkt nach dem Vertikutieren für eine Nachsaat. Kahle Stellen lassen sich jetzt wunderbar schließen. Verteilen Sie hochwertiges Reparatur-Saatgut. Drücken Sie die Samen leicht an (z. B. mit einer Rasenwalze). Ganz wichtig: Halten Sie die Fläche in den nächsten 2–3 Wochen durchgehend feucht. Wenn die Keimlinge austrocknen, war die Arbeit umsonst. Ihre Checkliste für den April-Einkauf Damit Sie sofort loslegen können, finden Sie bei uns im Markt alles, was Sie brauchen: [ ] Dünger: Organische oder mineralische Langzeitdünger für den Frühling. [ ] Rasenmäher: Vom handlichen Akku-Mäher bis zum Mähroboter. [ ] Vertikutierer: Elektro- oder Benzinmodelle (auch zum Leihen verfügbar!). [ ] Saatgut: Schnellkeimende Nachsaat-Mischungen. [ ] Zubehör: Streuwagen für gleichmäßiges Ausbringen und Rasensprenger. Haben Sie Fragen zur Bodenbeschaffenheit oder brauchen Sie Hilfe bei der Gerätewahl? Kommen Sie vorbei – unser bauSpezi-Team berät Sie gerne persönlich!
Hecken richtig schneiden

In unserem bauSpezi-Ratgeber geben wir Ihnen ein paar Tipps wie Ihre Hecke nicht nur ordentlich, sondern auch gesund bleibt. Vogelschutz – Wann ist der Heckenschnitt erlaubt? Je nach Temperatur ist der Februar oder März der ideale Zeitpunkt für den ersten Hecken-Schnitt, da diese dann noch nicht ausgetrieben haben. Ein zweiter Schnitt kann im Juli oder August erfolgen, um den neuen Austrieb zu stutzen. Aber Achtung! Ausschließlich schonende und formende Pflegeschnitte sind in dieser Zeit erlaubt. Ab dem 1. März gilt verstärkter Vogelschutz. Laut Bundesnaturschutzgesetz beginnt nun die Nist- und Brutzeit für Vögel. In der Zeit vom 1. März bis 30. September sind Fällungen und Schnittmaßnahmen im öffentlichen Raum daher nicht erlaubt, um die Gefiederten nicht beim Nestbau oder bei ihrem Brutgeschäft zu stören. Geregelt ist die Schonzeit im § 39 Absatz 5 des Bundesnaturschutzgesetzes. Zulässig sind allerdings ganzjährig schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen. Der richtige Schnitt Beim Heckenschnitt beginnen Sie zuerst mit den Seiten. Die Hecke sollte eine leichte Trapezform erhalten, sodass oben die Hecke etwas schmaler ist als unten. So erhalten auch die unteren Triebe genügend Licht. Gerade Schnitte dank Richtschnur Falls Sie unsicher mit einem freihändigen Heckenschnitt sind, empfiehlt es sich eine Richtschnur als Hilfe und grobe Orientierung zu nutzen. Binden Sie die Schnur einfach an die Ecken. Ziehen Sie die Schnur nun so straff, dass Sie eine gerade Linie erhalten. Heckenschnitt häckseln und kompostieren Legen Die vor der Hecke eine große Folie oder Decke aus. Dies spart Ihnen später mühevolles Aufsammeln des Heckenschnitts. Wenn Sie fertig mit dem Heckenschnitt sind, greifen Sie mit zwei Personen jeweils die Ecken der Folie und geben den Heckenschnitt in einen Häcksler. So kann er ideal kompostiert oder in die Biotonne gegeben werden.
Schnecken im Garten

Schnecken zählen zu den größten Schädlingen im Garten. Meist sind es einheimische Nacktschnecken, wie die Gartenweg-Schnecke oder die Ackerschnecke, die sich an regnerischen Tagen oder in der Nacht in Blumen- und Gemüsegärten satt essen. Hier erfahren Sie, wie Sie vorbeugen und Schnecken bekämpfen können. Es gibt verschiedene Arten von Schnecken, die aber eines gemeinsam haben: Schnecken sind Zwitter. Trotzdem benötigt eine Schnecke zur Befruchtung einen Partner. Hat sie diesen gefundenn kann die Schnecke bis zu 400 Nachkommen pro Jahr produzieren. Zur Eiablage, die im August und September stattfindet, werden Hohlräume in der Erde vorbereitet. Die Jungschnecken schlüpfen nach circa drei bis vier Wochen aus den Eiern. Wird es kälter, verkriechen sich Schnecken gerne in frostfreie Höhlen in der Erde oder in Laubhaufen. Im Oktober / November beginnt für die Tiere der Winterschlaf. Sind die Temperaturen im Winter mild, kann es sein, dass die Schnecken bereits im Januar ihre Höhlen verlassen. Sobald eine Schleimspur auf dem Boden oder ein Häufchen Kot in den Pflanzen sichtbar sind, heißt es einzugreifen. Schädlingsbekämpfung – endlich schneckenfrei Wirklich dauerhaft vorbeugen kann man einem Schneckenbefall im Garten nicht. Daher gibt es verschiedene Möglichkeiten, Schnecken zu bekämpfen. Eine wirksame Methode ist das Schneckenkorn. Schneckenkorn ist ein häufig verwendetes Mittel, das kornförmig gepresst ist und gegen Schneckenbefall im Garten- und Hausbereich eingesetzt wird, ein sogenanntes Molluskizid. Die meisten handelsüblichen Substanzen wirken anziehend auf Schnecken und werden von ihnen oral aufgenommen. Es gibt auch Schneckenkorn mit Kontaktwirkung, bei der der giftige Wirkstoff bei Berührung mit der Schnecke von der Schleimhaut aufgenommen wird. Ihr bauSpezi Baumarkt berät Sie gerne, wenn Sie als Bio-Gärtner lieber alternative Methoden anwenden möchten. Tipps zum Vorbeugen Ihr bauSpezi-Fachpersonal berät Sie gerne, welche vorbeugenden Maßnahmen gegen Schnecken bei Ihnen im Garten wirksam sind. Hierzu zählen u.a. Schneckenzaun: Glatter Metallzaun, der insbesondere Nacktschnecken abhält. Morgens gießen und nicht großflächig sprengen, da Feuchtigkeit Schnecken anzieht. Sägemehl oder Asche um Pflanzen streuen, da Schnecken Feuchtigkeit benötigen. Dies muss jedoch nach jedem Regen wiederholt werden. Besser ist Schneckenstopp, denn dieser ist regenfest. Bierfallen: Plastikbecher werden in den Boden eingegraben und mit Bier gefüllt.
Top 10 der Gartengeräte

Gartenarbeit leicht gemacht! Die Gartenarbeit ist mit Hilfe der richtigen Gartengeräte nicht nur zeitsparender, sondern auch ein echtes Kinderspiel. Wir haben eine Liste der Top 10 Gartengeräte, neben Rasenmäher und Co., für Sie zusammengestellt. Scheren – Gartenschere, Astschere und Co. Gartenscheren sind ein wichtiger Bestandteil des Gartengeräte-Grundsortiments. Sie sind bei verschiedenen Anwendungsbereichen einsetzbar wie z.B. Blumen, junge Triebe oder auch frisches Holz schneiden. Beim Kauf einer Gartenschere sollten Sie darauf achten, dass diese gut in der Hand liegt und auch eine Schnittweitenregelung besitzt. Davon abhängig, welche Pflanzen Sie in Ihrem Garten haben, sind weitere Scheren, wie Astscheren, Buchsbaumscheren oder Heckenscheren, sinnvoll. Gießkanne Wasser ist sehr wichtig für Pflanzen, denn nur so können sie überleben und sich entwickeln. Ein unverzichtbares Gartengerät, neben dem Gartenschlauch, ist daher die Gießkanne. Es sollte immer ein Brausekopf verwendet werden, um eine weiche Berieselung der Pflanzen zu ermöglichen. Ein harter Strahl kann bei empfindlichen Pflanzen leicht zu massiven Schäden, wie z.B. Umknicken führen. Besonders schöne Gießkannen werden oft auch als zusätzliches Deko-Element verwendet. Bei Großgärten empfiehlt es sich sogar, ein Bewässerungssystem zu installieren. Harke / Rechen Das richtige Werkzeug, um Sand oder Torf in die Erde einzuarbeiten, ist die Harke. Dadurch, dass sie so vielseitig einsetzbar ist, kann man mit ihr ebenfalls Böden auflockern und Beete glattziehen. Darüber hinaus ermöglicht eine Harke Ihren Boden von Steinen und Wurzelresten zu befreien. Spaten Der Spaten ist neben dem Rechen ein absolutes „must-have“-Gartengerät, da er viele Einsatzbereiche, wie z.B. Umgrabungen und Ausstechungen von Beeten abdeckt. Beim Kauf eines Spatens sollten Sie darauf achten, dass dieser eine aus robustem Material gefertigte Trittkante und einen hochwertigen Stiel besitzt. Hacke Eine ebenfalls sehr sinnvolle Anschaffung für jeden Hobbygärtner ist eine Doppelhacke. Sie ist in vielen Bereichen einsetzbar, wie z.B. Hacken, Jäten, Lüften, Rillenziehen oder Planieren. Mit einer Doppelhacke geht dies alles sehr komfortabel. Grabegabel Ein großartiges Utensil zur Auflockerung von lehmigen und steinigen Böden ist die sogenannte Grabegabel. Durch ihre Zinken fällt das Einstechen in die Erde leichter als bei einem Spaten. Bei den Zinken der Grabegabel sollten Sie auf eine gute Qualität achten. Am besten ist es, wenn die Zinken aus einem Stück gefertigt sind. Grubber Der Grubber eignet sich mit seinen meist drei stabilen Zinken optimal zum wurzelschonenden Lockern und Lüften des Bodens. Er wird sehr oft bei bepflanzten Beeten eingesetzt, da er, anders als beim Rechen, eine geringe Breite aufweist und somit nicht leicht an den Pflanzen im Beet hängen bleiben kann. Pflanzschaufel Eine Pflanzschaufel wird gerne für An- und Umpflanzarbeiten in Beeten, Blumenkästen oder großen Töpfen verwendet. Eine solche Schaufel können Sie auch sehr gut als Einweihungsgeschenk für einen Neubaugartenbesitzer verwenden. Transportmittel wie Schubkarre, Laubwagen, Spring-Säcke etc. Das Abtransportieren von Laub, Rasenschnitt und Co. ist eine absolute Notwendigkeit, um einen schönen Garten zu haben. Diese Abfälle können Sie z.B. in einem Komposter oder in einer Bio-Tonne entsorgen. Für große Gärten ist eine Schubkarre ein gern genutztes Hilfsmittel. In kleinen Gärten reicht meist ein Pop-up-Gartensack. Eine bequemere Variante sind Laubwagen, die mit ihren Rollen für einen leichteren Abtransport sorgen. Besen Um Wege und die Terrasse sauber zu halten, sollte auch ein Gartenbesen nicht fehlen.
Rasen säen – Schritt für Schritt

Die richtige Rasenwahl – Zierrasen: Der Zierrasen wird auch englischer Rasen genannt und überzeugt mit einem besonders sattem und dichten grün. Allerdings ist dieser Rasentyp sehr pflegeintensiv und nicht besonders strapazierfähig. – Schattenrasen: Dieser Rasentyp eignet sich vor allem für schattige und halbschattige Gärten, die durch Baumkronen, Sträucher, Häuser oder andere Objekte nur einen geringen Anteil des Sonnenlichts erhalten. – Blührrasen: Eine bunte Blumenwiese und gleichzeitig ein wertvolles Biotop für Ihren Garten. Der perfekte Lebensraum für Kleintiere und Insekten wie z.B. Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Fliegen aber auch Vögel. – Sport- und Spielrasen: Ein besonders belastbarer und strapazierfähiger Rasen. Boden vorbereiten Die beste Zeit für die Aussaat eines neuen Rasens sind die Monate April und Mai, da die Bodentemperatur mindestens 9 °C beträgt und der Boden ausreichend feucht ist. Damit die Rasen-Neuanlage auch gelingt sollten Sie darauf achten, dass der Mutterboden mind. 20 cm dick ist. Befreien (absammeln) Sie den Boden zuerst von Unkraut, Steinen und Wurzelresten. Mit einer Motorhacke oder Fräse nun den Boden lockern und anschließend mit einem breiten Holzrechen glatt harken (Planum). Mit einer Walze wird der Boden nun in Längs- und Querrichtung planiert und verdichtet, damit keine Staunässe entsteht. Der Boden muss feinkrümelig sein, damit der Grassamen später optimal anwächst. Mittels eines Bodentests sollten Sie nun noch den pH-Wert Ihrer Fläche bestimmen. Bei einem pH-Wert unter 5,5 sollten sie den Boden mit Rasenkalk bearbeiten. Lassen Sie den vorbereiteten Boden für 2 Wochen ruhen. Aussaat Sie können den Rasensamen sowie den Startdünger entweder mit einem Streuwagen oder mit den Händen säen. Wichtig bei der Rasen-Aussaat ist, dass der Grassamen gleichmäßig gestreut werden. Lieber weniger als zu viel säen (ca. 15 – 20g/qm), da sich zu dichte Graspflanzen ansonsten gegenseitig behindern. Anschließend mit dem Holzrechen in Längs- und Querrichtung harken, damit nichts verweht und die Rasensamen besser keimen und anwachsen. Um einen guten Bodenschluss zu erzeugen, mit der Rasenwalze in Längs- und Querrichtung über die Fläche ziehen. Bewässern In den folgenden Tagen ist es besonders wichtig, die empfindlichen Rasenkeimlinge vor Trockenheit zu schützen. An regenfreien Tagen sollte daher 4x pro Tag für jeweils 10 Minuten gewässert werden. Achten Sie dabei darauf, dass sich keine Pfützen oder Rinnsale bilden. Halten Sie den Rasen nach den Rasen nach der Aussaat 4 Wochen feucht. Am besten gelingt dies mit einem Schwenkregner. Erster Rasenschnitt und Pflege Der erste Rasenschnitt sollte bei 10 cm beginnen. Für einen natürlich schönen Rasen empfehlen wir einmal pro Woche zu mähen und regelmäßig düngen, kalken und vertikutieren.
Vorgarten gestalten

Gartenzwerge im Vorgarten: Das war gestern! Die Vorgartengestaltung sollte grundsätzlich mit der Architektur des Hauses harmonieren. Natürlich können Sie den Vorgarten einfach vollständig pflastern oder betonieren, dies ist besonders pflegeleicht, wirkt aber nicht sonderlich freundlich und einladend. In unserem bauSpezi-Ratgeber erhalten Sie ein paar Tipps für einen modernen Vorgarten. Kies und Naturstein Als Alternative zu Rindenmulch oder Rasen eignen sich Kieselsteine. Ein Kiesgarten sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild der Außenfläche und ist außerdem sehr pflegeleicht. Unser bauSpezi-Tipp: Verlegen Sie unter dem Kiesbeet ein spezielles Unkrautvlies. Barrierefreie Wege Zwischen den Kiesbeeten kommt ein gepflasterter Weg besonders gut zur Geltung. Nicht immer ist der kürzeste Weg auch der Beste. Sofern die Größe Ihres Vorgartens es zulässt, wirkt ein geschwungener Weg eleganter und gibt Ihrem Haus einen individuellen Charakter. Gleichzeitig schaffen Sie so auch einen barrierefreien Zugang, da ein geschwungener Weg über größere Länge auch ein Gefälle ohne Stufen überwinden kann. Die Wahl des Bodenbelags ist eine reine Geschmackssache. Bedenken Sie bei dem Anlegen des Vorgarten-Weges aber auch das gewünschte Muster der Pflastersteine. Palisaden und Pflanzsteine Palisaden und Pflanzsteine können im Vorgarten als Gestaltungselement eingesetzt werden, um vorhandene Böschung abzufangen. Eine besonders ansprechende Wirkung erhalten Sie, wenn Sie die Palisaden in bogenförmigen Verläufen oder unterschiedlichen Höhen setzen. Hecke, Trockenmauer, Zaun oder Drahtschotterkorb Geschlossene Hecken und hohe Zäune wirken wenig einladend. Hauseigentümer, die dennoch Wert auf Privatsphäre und Sichtschutz legen, stehen vor der Wahl der richtigen Grundstücksbegrenzung: Hecke: Immergrün und lebendig, winterhart oder blühend – die Auswahl an Hecken ist riesig Trockenmauer: Vor allem Mauern aus Steinen und Natursteinen sind beliebt – hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt Zaun: Egal ob Maschendraht-, Jäger- oder Doppelstabzaun – entscheidend ist hierbei der persönliche Geschmack. Drahtschotterkorb: Auch Gabionen genannt, sind mit Steinen gefüllte Gitterkörbe und besonders pflegeleicht Pflanzen im Vorgarten Setzen Sie Farb-Highlights in dem Sie Ihren Vorgarten bepflanzen. Wenn Sie ganzjährig Freude an Ihren Pflanzen haben möchten, wählen Sie immergrüne und pflegeleichte Pflanzen. Hierfür eignen sich am besten Stauden in verschiedenen Größen und Farben. Farbtupfer schaffen im Frühjahr Frühblüher wie z.B. Tulpen, Narzissen, Krokusse und Hyazinthen. Im Winter vertreiben Winterblüher, wie z.B. der Winterschneeball oder die Zaubernuss, die Tristesse. Kübelpflanzen sind echte Hingucker im Vorgarten. Aber auch ein Rosenbogen, Säulenzypressen oder Korkenzieherhasel können ein echtes Highlight sein. Eine kleine Bank im Vorgarten lädt zum Verweilen oder zum Plausch mit dem Nachbarn ein. Stimmungsvolle Beleuchtung Nicht immer reicht das Licht vom Hauseingang oder der Straßenlaterne aus, um alle dunklen Bereiche ausreichend zu beleuchten. Vergessen Sie daher bei der Vorgarten-Gestaltung nicht, genug Stromkabel im Untergrund zu verlegen, um Lichtquellen in Ihrem Vorgarten anzuschließen. Eine gute Vorgartenbeleuchtung sorgt für stimmungsvolles Licht in den Abendstunden und sorgt gleichzeitig für Sicherheit. Auch an die Beleuchtung von Hausnummer, Namensschild und Briefkasten sollte gedacht werden, damit diese auch in den Abend- und Nachtstunden gut erfasst werden können. Kein Strom im Vorgarten? Kein Problem! Hier schaffen Solarleuchten oder beleuchtete Solarsteine am Wegrand Abhilfe. Hauseingang mit Vordach Damit Ihre Gäste nicht im Regen stehen, sollten Sie auch an eine passende Überdachung für die Haustür denken. Auch an die Beleuchtung von Hausnummer, Namensschild und Briefkasten sollte gedacht werden, damit diese auch in den Abend- und Nachtstunden gut erfasst werden können. Kein Strom im Vorgarten? Kein Problem! Hier schaffen Solarleuchten oder beleuchtete Solarsteine am Wegrand Abhilfe.
Umweltfreundlicher Pflanzenschutz

Unkraut- und Schädlingsbekämpfung ohne Gift und Chemie Blattläuse machen sich auf den geliebten Blumen breit und Schnecken schmeckt der Salat bevor Sie ihn ernten konnten. Viele Hobbygärtner kennen diese oder ähnliche Probleme. Viele greifen dann gleich zur „chemischen Keule“ um die Schaderreger zu bekämpfen. Doch effektiver chemischer Pflanzenschutz ist durch besondere Bestimmungen und Gefahren nicht immer möglich und oftmals auch nicht notwendig. Der biologische Pflanzenschutz bietet häufig einfachere und günstigere Methoden mit Schädlingen fertig zu werden, ohne die Umwelt und andere nützliche Lebewesen (z.B. Bienen) in Ihrem Garten unnötig zu belasten. Pilze, Insekten und Fadenwürmer biologisch bekämpfen Monokulturen, einseitige Fruchtfolgen und geringe Population von natürlichen Feinden, begünstigen den Befall durch Pilze, Insekten oder Fadenwürmer. Aufgrund von Monokulturen und der fehlenden Artenvielfalt können sich Nützlinge in Ihrem Garten nicht ansiedeln, dafür tragen sie dazu bei, dass Schädlinge sich ansiedeln und explosionsartig vermehren. Eine ausgewogene Artenvielfalt ist daher besonders wichtig. Einseitige Fruchtfolgen haben besonders oft Schäden durch Fadenwürmer und Bodenpilze zur Folge. Als Fruchtfolge wird der Wechsel von bestimmten Fruchtarten in einem Beet in einer festgelegten Reihenfolge bezeichnet. Bodenpilze und Fadenwürmer sind nicht sehr mobil und standortgebunden. Wird jedes Jahr aufs Neue die gleiche Kultur angebaut, herrschen günstige Bedingungen zur weiteren Fortpflanzung und Ausbreitung. Eine Zwischensaat oder noch besser ein jährlicher Kulturwechsel kann diese ungebetenen Gäste zurückdrängen und vernichten. Verschiedene Sommerblumen, wie zum Beispiel Sonnenhut und Mädchenauge, haben einen deutlichen Rückgang von Fadenwürmern nach Kultur von Erdbeeren, Kartoffeln und Möhren gezeigt. Aber auch mechanischer Pflanzenschutz kann bei Pilzen und Insekten sehr erfolgreich sein. Das Absammeln von Krankheitserregern auf Blättern, Früchten und das Vernichten von befallenen Pflanzen sind ebenso wichtig, wie das Einsammeln von Fallobst und das Entfernen von Laubresten zum Ende des Winters. Klebe- und Pheromonfallen behindern schädliche Insekten bei der Fortpflanzung. Ein Befall von Larven kann damit, durch die ausbleibende Fortpflanzung, vorgebeugt werden. Bye Bye Schnecken – ganz natürlich Schnecken schmeckt der Salat in Ihrem Garten genauso gut wie Ihnen. Rand- und Lochfraß sowie Schleimspuren sind die Folge von Schnecken in Ihrem Garten. Aber nicht alle Schnecken richten Schaden im Garten an. Fast ausschließlich Nacktschnecken sind die Übeltäter, Gehäuseschnecken sollten daher verschont bleiben. Sicher, die einfachste Methode zur Schneckenbekämpfung ist das einfache Absammeln der Schnecken am Gemüse. Da Schnecken jedoch nachtaktiv sind und tagsüber kaum zu sehen sind, hilft ein kleiner Trick, um die Dunkelheit liebenden Tiere aus der Reserve zu locken. Unser bauSpezi-Tipp: Legen Sie einfach ein paar Holzbretter zwischen die Beete. Tagsüber halten sich die Schnecken unter diesen Brettern auf und können eingesammelt werden. Haben Sie Ihr Gemüsebeet bereits schneckenfrei, können Sie es mit einem kleinen Schneckenzaun schützen. Nagetiere im Garten – Umweltschonende Gegenmaßnahmen Durch einfache hygienische Maßnahmen kann die Ansiedlung von Nagern verhindert werden. Saatgut, Nahrungs- und Futtermittel sollten für Nager nicht erreichbar sein. Verschließen Sie diese Sachen in nagersicheren Boxen! Wenn Sie selbst kompostieren, sollten Sie darauf achten, möglichst keine Nahrungsreste auf den Kompost zu geben und falls doch, dann sollten Sie geschlossene nagetiersichere Komposter benutzen. Wenn Sie trotz Beachtung dieser Tipps schädliche Nagetiere in Ihrem Garten haben, sollten Sie Lebendfallen oder Schlagfallen benutzen. Besonders die neuartigen Schlagfallen aus Plastik sind sehr effizient. Sie besitzen einen Dauerköder in Form eines Lockstoffes, der sehr anziehend auf Nagetiere wirkt. Unkraut biologisch bekämpfen Eine Schicht Rindenmulch von 5 cm unterdrückt das Aufkommen von Unkraut fast vollständig. Rindenmulch kann allerdings nur auf Beeten und in Kulturen ausgebracht werden. Auf Gehwegen und Rasen gibt es andere Möglichkeiten. Bei Samenunkräutern reicht es, den samentragenden oberirdischen Teil zu vernichten. Bewährt hat sich hierfür das Abflammen, Übergießen mit kochendem Wasser oder die mechanische Entfernung. Auch das Mähen von Rasenflächen kurz vor der Blüte der Samenunkräuter kann den Unkrautbefall reduzieren. Wurzelunkräuter hingegen müssen immer vollständig entfernt werden.
Ziergräser richtig pflanzen und pflegen

Ziergräser sind vielfältig, robust und besonders dekorativ. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben und Formen und sind mehr als nur ein Lückenfüller im Beet, denn sie lassen sich ideal zu vielen Pflanzen kombinieren. In unserem bauSpezi-Gartenratgeber zeigen wir Ihnen, was Sie bei der Pflanzung und Pflege von Ziergräsern beachten müssen. Wann pflanze ich Ziergräser? Im Spätsommer präsentieren sich die Ziergräser von ihrer schönsten Seite. Die filigranen Pflanzen begeistern nun mit farbenfrohem Laube. Der Spätsommer ist auch die ideale Pflanzzeit für Gräser in Kübeln. Die winterharten Sorten haben jetzt noch genügend Zeit zum Wurzeln und die Einjährigen erfreuen uns mit ihrer bunten Herbstfärbung. In das Gartenbeet sollten Gräser erst im Frühjahr zwischen Februar und März gesetzt werden, dann haben die Pflanzen perfekte Startbedingungen und es droht kein Frost mehr. Der richtige Standort für Ziergräser Nicht nur der richtige Zeitpunkt, sondern auch die Standortwahl ist entscheidend bei der Pflanzung von Gräsern. Für fast alle grünen Gräser gilt: Helle, leicht bunte Gräser wie das Lampenputzergras bevorzugen einen schattigen Standort sowie einen feuchten Boden. Bläuliche Gräser, wie z.B. Chinaschilf oder Ruten-Hirse lieben die Sonne und mögen es trocken. Viele Ziergräser sind nicht nur im Beet ein echter Hingucker, sie eignen sich auch für die Kübelpflanzung. Ein echter Hingucker im Kübel sind z.B. Ruten-Hirse, Federborstengras oder Chinaschilf. Ziergräser pflanzen mit dem richtigen Substrat Wichtig bei der Kübelkultur ist, dass der Kübel etwa zwei- bis dreimal so groß wie der Wurzelballen sein sollte. Bevor die Gräser eingepflanzt werden, sollten Sie die Wurzelballen kräftig wässern. Dies machen Sie am einfachsten, in dem Sie den Ballen in einen Eimer mit Wasser tauchen. Als Pflanzensubstrat für die Kübelpflanzen sollten Sie auf eine gute Qualität achten. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Hier schafft ein Loch im Boden des Kübels und eine Drainage z.B. aus Blähbeton oder großen Tonscherben Abhilfe. Die richtige Pflege von Ziergräsern Egal ob im Garten oder Kübel – Wichtig ist der Rückschnitt der Ziergräser im Frühjahr. Sobald die ersten grünen Triebe zu sehen sind, sollte der Rückschnitt vorgenommen werden. Stutzen Sie dafür die Gräser auf 15 cm, damit sich das neue Laub kräftig entwickeln kann. Achten Sie vor allem im Sommer darauf, dass die Gräser regelmäßig bewässert werden. Um die Wurzeln vor Frost zu schützen, brauchen sie unbedingt einen Winterschutz. Hierfür eignet sich z.B. Reisig oder auch Laub.
Dünger-Ratgeber

Wann düngen? Pflanzen benötigen für Ihr Wachstum Wasser, Licht und Kohlendioxid. Die wichtigen Nährstoffe für die Photosynthese ziehen sie sich dabei aus dem Boden. Ist der Boden zu ausgelaugt, ist eine Zugabe von Dünger notwendig. Ein Nährstoffmangel zeigt sich von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich. Mal durch eine Blattverfärbung, eingetrocknete Ränder oder helle bzw. dunkle Punkte. Eine Bodenprobe kann bei der Ermittlung der Nährstoffe helfen. Organischer Dünger Es wird zwischen organischen und mineralischen Düngern unterschieden. Der organische Dünger ist ein natürlicher Dünger. Der natürliche Dünger gibt seine Nährstoffe nur langsam in den Boden ab, sodass eine Überdüngung fast ausgeschlossen ist. Ein weiterer Vorteil des organischen Düngers ist, dass er zusätzlich auch noch neue Biomasse liefert. Folgendes eignet sich zur eigenen Düngerherstellung auf dem Kompost: Gartenabfälle (nur gesunder Pflanzen) Eierschalen Kaffeesatz Alte Blumenerde (schädlingsfrei) Holzasche aschentücher Der Kompost muss ein Jahr reifen und mit Wasser begossen werden, um als Dünger verwendet werden zu können. Vermengen Sie den Dünger im Frühjahr einfach mit der Erde im Beet. Alternative organische Dünger sind Hornspäne oder Einstreu. Die pulverisierten organischen Dünger lassen sich am besten per Streuwagen ausbringen. Beim Streuen per Hand sollten Sie unbedingt an eine Staubmaske denken. Mineralischer Dünger Mineralische Dünger sind chemische Dünger und wasserlöslich. Dadurch können sie sofort von der Pflanze aufgenommen werden und wirken somit auch deutlich schneller als organischer Dünger. Der Bestseller bei mineralischen Düngern ist der Volldünger (NPK) mit Kalium, Phosphor und Stickstoff. Mineralischen Dünger gibt es in flüssiger, perlierter oder granulierter Form sowie mit Kunstharz ummantelt. Mineralischer Flüssigdünger ist ideal für die wöchentliche Düngung. Er kann direkt in das Gießwasser gegeben werden und wird somit besonders schnell von den Pflanzen aufgenommen, aber leider auch sehr schnell aus dem Boden in das Grundwasser ausgewaschen. Die perlierten oder granulierten Mineraldünger eignen sich am besten für Beete. Das Ausstreuen ist einfach und auch für Anfänger geeignet. Mineralischer Dünger, mit Kunstharz ummantelt, ist ein sogenannter Langzeitdünger. Er gibt seine Wirkstoffe nur nach und nach an die Pflanze ab und wird daher besonders gerne für Topf- oder Kübelpflanzen genutzt. Aber auch auf Rasenflächen und Beeten im Freiland ist der Langzeitdünger eine gute Wahl. Viel hilft viel? Nein! Beachten Sie unbedingt die Dosierungshinweise auf der Verpackung des Düngers. Pflanzen, Blumen, Rasen und Stauden kann zu viel Dünger sogar eher schaden als das er hilft.
Tomaten richtig pflanzen und pflegen

Schritt für Schritt erklärt Tomaten selber anbauen und ernten ist gar nicht so schwer. Wir zeigen Ihnen in unserem bauSpezi-Gartenratgeber, was Sie beim Anbau alles beachten müssen. Tomaten vorziehen oder Jungpflanzen kaufen? Ab März können Sie Tomaten auf der warmen Fensterbank oder im Gewächshaus vorziehen. Der Vorteil: Sie haben eine deutlich größere Sortenauswahl. Säen Sie dazu die Samen in Saatschalen mit humusreicher Erde. Zum Keimen benötigen die Tomaten ein helles und mind. 20 Grad warmes Plätzchen. Nach circa 3 Wochen haben die Tomaten gekeimt und können in einen Kasten umgepflanzt werden. Wer keine Zeit oder Lust auf eine Vorzucht hat, der kann ganz bequem auf unsere Tomaten-Jungpflanzen von bauSpezi zurückgreifen. Der optimale Standort für Tomaten Tomaten lieben Sonne und Wärme. Der Standort für ein Tomatenbeet sollte daher sonnig und geschützt sein. Am besten eignet sich zum Tomaten Pflanzen ein kleines Gewächshäuschen, da dies mediterrane Bedingungen für das rote Gemüse schafft. Achtung: Tomaten erst nach den Eisheiligen in das Beet umsiedeln. Tomatenpflanzen vertragen nämlich überhaupt keinen Frost. Die Bodentemperatur sollte mindestens 15 Grad Celsius betragen. Tomaten in das Beet pflanzen Lockern Sie den Boden auf und reichern Sie ihn mit Humus an. Graben Sie ein Pflanzloch in den Boden, das so tief ist, dass der Wurzelballen der Tomatenpflanze mindestens 5 cm unter der Oberfläche liegt. Da Tomaten nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Breite gehen, sollten Sie die Tomaten in einen Abstand von etwa 60 – 80 cm pflanzen. Gießen Sie die Tomatenpflanzen reichlich. Binden Sie zum Schluss die Tomate an eine Rankhilfe. Tomaten pflegen Tomaten sind nicht nur besonders durstig und benötigen viel Wasser, sie sind in der Hauptwachstumszeit von Juli bis September auch sehr hungrig. Spezielle Tomatendünger sorgen für alle notwendigen Nährstoffe. Damit die Pflanze ihre Früchte voll entwickeln kann, sollten Tomaten regelmäßig ausgegeizt werden. Das heißt, überflüssige Blätter und Blüten entfernen.